Paketflut ebbt durch Onlineshopping nicht ab

Die Paketflut setzte sich zu Jahresbeginn im Zuge des coronabedingt boomenden Online-Shoppings fort. Im ersten Quartal dieses Jahres wurden in Österreich 76,5 Millionen Pakete zugestellt.

Das waren um 40 Prozent mehr als im Jahr davor, wie die Telekom-Regulierungsbehörde RTR am Mittwoch mitteilte. "Die enorme Steigerung der Paketmengen ist sicher zu einem Gutteil dem Corona-Effekt geschuldet", so RTR-Geschäftsführer Klaus Steinmaurer.

Online-Shopping während der Corona-Krise

 "Die Österreicherinnen und Österreicher haben in den letzten eineinhalb Jahren und während der zahlreichen Lockdowns Online-Shopping für sich entdeckt." Von Österreich in den Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) seien im ersten Quartal sieben Millionen Pakete verschickt worden, ein Plus von neun Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum, teilte die Rundfunk- und Telekom Regulierungs-GmbH (RTR) mit. In Länder außerhalb des EWR gingen im 
0,81 Millionen Pakete (plus 73 Prozent).

Paketmenge wird sich ausbauen

"Wir erwarten, dass sich die Mengen auf diesem Niveau weiterbewegen, weil sich die Leute einfach an die Vorteile gewöhnen.

Der Beweis dieser Hypothese ist allerdings noch zu führen. Daher bin ich auf die kommenden Quartalszahlen sehr gespannt", so der RTR-Geschäftsführer für den Fachbereich Telekommunikation und Post.

Quelle: APA