Onlinehandel: Kundinnen und Kunden wünschen sich mehr Bezahloptionen

Der heimische Online-Handel war auf den vergangenen Lockdown gut vorbereitet und konnte davon profitieren. Das zeigt eine von Paysafe beauftragte Studie. Die Stimmung ist jedenfalls gut unter den Online-Händlern, geht aus einer Befragung im November unter Online-Händlern (1 bis 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter) hervor.

Demnach geben 44 Prozent an, dass die Pandemie positive Auswirkungen auf ihren Geschäftsverlauf hat. 70 Prozent erklären, dass sie sich für den aktuellen Lockdown (und auch möglicherweise weitere) gut vorbereitet haben. Außerdem meinen 62 Prozent, dass Festtage - besonders die vorweihnachtlichen - für das Geschäft besonders wichtig sind. Gleichzeitig wünschen sich 61 Prozent wenig überraschend eine über das Jahr gleichmäßiger verteilte Umsatzkurve.

Angst vor Betrug

Aber es steigt auch die Angst vor Betrug bei den Transaktionen. 81 Prozent der heimischen Online-Unternehmen haben das angegeben, was laut den Studienautoren dem internationalen Trend entspricht. In Deutschland zum Beispiel liegt dieser Wert bei 85 Prozent, in Italien sogar bei 93 Prozent. Viele sind wohl auch schlecht geschützt, weil immerhin 24 Prozent sehen sich selbst als "leichte Beute".

Kunden wollen Optionen beim Bezahlen

Laut der Erhebung wünschen sich die Kunden zudem mehr Vielfalt beim Bezahlen. 46 Prozent der Händler wurden darauf schon konkret angesprochen. Gemäß der Studie wurde bereits mit mehr zusätzlichen Bezahloptionen reagiert. Dass das notwendig sei, zeige sich daran, dass ein gutes Fünftel aller Kaufabbrüche darauf zurückgeht, dass Kunden ihre bevorzugte Bezahloption nicht vorfinden.

Quelle: APA