Anleitung 24/25
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E-Mail-Marketing

E-Mail-Marketing

Mit Ihren Nutzerinnen und Nutzer in Dialog zu treten und ungeteilte Aufmerksamkeit zu bekommen, ist eine Herausforderung im digitalen Zeitalter. E-Mail-Marketing kann Ihnen dabei helfen, diese Aufgabe zu meistern.


Grundlagen des E-Mail-Marketings

Professionelles E-Mail-Marketing ist Teil des Marketing-Mix erfolgreicher Unternehmen. Es ist günstig, einfach umsetzbar, flexibel und wirksam. Im Gegensatz zu Social-Media-Marketing ist E-Mail-Marketing nicht von Plattformen und deren Algorithmen abhängig. Newsletter-Abonnenten „gehören” Ihnen. Zögern Sie noch E-Mail-Marketing in Ihre Marketingstrategie aufzunehmen?

 

Die wichtigsten Vorteile auf einen Blick:

  • Sie können Kundinnen und Kunden einfach in Gruppen gliedern und persönlich und nach Interessen ansprechen
  • Sie erreichen die Zielgruppe zum richtigen Zeitpunkt
  • Sie können Verkäufe durch gezielte Handlungsaufrufe steigern
  • Sie generieren Traffic für Ihre Website
  • Sie schaffen einen Mehrwert für Ihre Zielgruppe
  • Sie können anlassbezogenes Feedback sammeln und Umfragen durchführen

Aufbau einer E-Mail-Marketing Strategie

Überzeugt? Sehr gut. Dann können Sie ja loslegen! Doch bevor wir weiter ins Detail gehen, die wichtigsten Grundlagen:
1
Schritt

E-Mail-Adressen sammeln

E-Mail-Adressen sammeln

Was bringt Ihnen der schönste Newsletter, wenn Sie nicht wissen, wohin damit. Nutzen Sie daher jeden Kontakt zu potentiellen Kundinnen und Kunden und Ihrer Bestandskundschaft, um E-Mail-Adressen zu generieren.

Wichtig ist, dass sich Interessierte mit möglichst wenigen Klicks für den Newsletter anmelden können. Platzieren Sie die Newsletter Anmeldung am besten gut sichtbar auf der Startseite Ihrer Website. Überlegen Sie sich Maßnahmen, wie Sie Interessentinnen und Interessenten zu Newsletter-Abonnenten machen. Schaffen Sie beispielsweise Anreize mit Gutscheincodes, oder über eine Teilnahme bei einem attraktiven Gewinnspiel.

Mit der Größe Ihrer Datenbasis steht und fällt das Return-on-Investment (= der generierte Umsatz durch die investierten Kosten) Ihrer E-Mail-Kampagne. Nur so können Sie diese skalieren und sinnvoll automatisieren. Denken Sie daher regelmäßig darüber nach, wo es noch Potential für Zustimmungen zum Versand von Newslettern gibt.
2
Schritt

E-Mail-Kampagne planen

E-Mail-Kampagne planen

Bevor Sie sich näher mit dem Inhalt beschäftigen, definieren Ihr Ziel. Was möchten Sie mit Ihrer Kampagne erreichen? Ein Produkt verkaufen? Ihren Kunden hilfreiche Tipps geben? Definieren Sie am besten gleich, mit welchen Erfolgsindikatoren (KPIs) Sie die Zielerreichung messen können (z.B. Öffnungsrate der E-Mails, Zustellraten, Click-Through-Rate, Verkäufe usw). Das hilft Ihnen, den Erfolg Ihrer Kampagne zu messen und nachzujustieren. 

Ist Ihr Ziel klar? Dann überlegen Sie jetzt, wen Sie mit welchen Interessen und Bedürfnissen ansprechen möchten. Teilen Sie Ihre Kundenkontakte (E-Mail-Adressen) nach definierten Kriterien in Gruppen (=Segmente). So können Sie gezielt Userinnen und User ansprechen.

Sie verschicken Ihren Newsletter also nicht an den gesamten Verteiler. Je nach Segment erhält Kunde A einen anderen Newsletter als Kunde B. Zum Beispiel erhält Kunde A (weiblich) einen Newsletter zu den neuesten Modetrends für Damen und Kunde B (männlich) zum Thema Modetrends für Herren. Durch diesen kleinen, aber feinen Unterschied schaffen Sie es, Ihrem Newsletter einen persönlichen Touch zu geben. Das verbessert die Öffnungsrate und senkt Streuverluste. 

Überlegen Sie sich, welche Bedürfnisse jedes einzelne Segment hat. Welche Informationen braucht es momentan am dringendsten? Sind diese Fragen geklärt, können Sie unterschiedliche Kampagnen mit dem gleichen Ziel aufsetzen und sie parallel zueinander und personalisiert laufen lassen.
3
Schritt

Content produzieren

Content produzieren

Starten Sie mit einer aussagekräftigen Betreffzeile. Sie ist der Teaser für Ihre E-Mail – der Garant dafür, im Postfach nicht übersehen zu werden. Nehmen Sie sich deshalb Zeit, den Betreff zu formulieren. Kommunizieren Sie kurz und prägnant, was die Empfängerinnen und Empfänger erwartet. Achten Sie auch auf einen eindeutigen Absender. Sonst kann es Ihnen passieren, dass Ihr Newsletter direkt im Papierkorb landet. 

Für den Inhalt gilt: kreativ, kurz und knackig. Strapazieren Sie nicht die Geduld Ihrer Leserinnen und Leser. Achten Sie darauf, bereits im ersten Absatz auf den Punkt zu kommen. Verleihen Sie Ihrer Botschaft anschließend durch Bilder oder Videos und einem klaren Call-To-Action-Button mehr Ausdruck.
4
Schritt

E-Mail versenden

E-Mail versenden

Sie haben Ihre Ziele definiert, Ihren Verteiler segmentiert und Ihre Inhalte erstellt – los geht’s mit dem Versand zum richtigen Zeitpunkt. Timing ist beim Versand von E-Mails das A und O. Frühmorgens haben Sie in der Regel weniger Konkurrenz im Postfach, als kurz vor Feierabend oder vor dem Wochenende. Versetzen Sie sich hierbei immer in Ihre Kundinnen und Kunden hinein. Zu welcher Zeit ist der Bedarf für ein bestimmtes Produkt aus deren Sicht am größten?

Starten Sie am Anfang besser mit wenigen Newslettern. Achten Sie auf die Reaktion Ihrer Abonnentinnen und Abonnenten. Wie viele Nutzerinnen und Nutzer melden sich ab? Wie ist die Interaktion? Klicken die Nutzerinnen und Nutzer auf Inhalte? Analysieren Sie das Verhalten und finden Sie heraus, in welchem Versandzyklus und zu welchem Versandtermin Ihr Newsletter am erfolgreichsten ist.
5
Schritt

Messen, auswerten und lernen

Messen, auswerten und lernen

Es ist wichtig, die Erfolgsindikatoren (KPIs) gleich am Anfang zu definieren, laufend zu messen und zu beobachten. Das hilft Ihnen, Ihre E-Mail-Kampagnen zu vergleichen. Dadurch merken Sie schnell, welche Inhalte bei Ihrer Zielgruppe am besten ankommen.

Ein hilfreiches Tool, um zwei Newsletter-Varianten zu bewerten, sind A/B-Tests, auch als Split-Tests bekannt. Das ist eine Testmethode, mit der Sie herausfinden, ob Variante A oder Variante B besser bei Ihren Nutzerinnen und Nutzern ankommt. Mithilfe dieser Methode bekommen Sie datengestützte Ergebnisse, die helfen, Ihren Newsletter für den nächsten Versand zu optimieren.

Lassen Sie sich nicht entmutigen, wenn der Erfolg Ihrer ersten Kampagne nicht Ihren Vorstellungen entspricht. Nutzen Sie jede Aussendung, um mehr über Ihre Kundinnen und Kunden zu lernen.

Tipp: Rechtliche Aspekte des E-Mail-Versands

Vergessen Sie bei der Gestaltung Ihres Newsletters nicht auf die rechtlichen Aspekte. Jede Empfängerin, jeder Empfänger muss sich jederzeit von der Empfängerliste austragen können.