Anleitung 21/25
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Display Advertising

Display Advertising

Display Advertising ist die Internet-Werbeform, die jeder kennt: Banner-Werbung. Ob mit Videos, Animationen oder Bildern, es gibt viele Möglichkeiten, wie Sie mit Display-Werbung Ihre potenziellen Kundinnen und Kunden erreichen. Sie ist sozusagen die klassischen Print-Anzeige des Internet.


Grundlagen des Display-Advertisings

Display Advertising ist Online-Werbung mit grafischen Werbemitteln. Webseiten-Betreiberinnen und Betreiber stellen Teile ihrer Seite als Werbefläche zur Verfügung. Die Werbeflächen können dann gegen Bezahlung mit Bannern, Buttons oder Bild-Text-Kombinationen genutzt werden.

 

Bannerwerbungen auf Webseiten mit großer Reichweite, helfen Ihnen, von mehr potenziellen Kundinnen und Kunden wahrgenommen zu werden und Ihre Marke bekannter zu machen. Schalten Sie dort Werbebanner, wo Ihre Zielgruppe ist.

 

Ein Beispiel:

Die Leserinnen und Leser eines Blogartikels über gesunde Ernährung für Babys, sehen auf der Seite Bannerwerbungen für Bio-Babynahrung oder Windeln, aber nicht für Angelausrüstung oder Urlaubsreisen.

 

Es gibt, vereinfacht dargestellt, zwei Möglichkeiten wie Sie Bannerwerbung schalten können. Entweder Sie lassen sich von Medien-Agenturen unterstützen, oder Sie schalten Banner-Kampagnen über Netzwerke. Agenturen bieten Ihnen meistens viele Optionen in unterschiedlichen Medien (“Run over Site”). Bei Kampagnen über Netzwerke werden mehrere Webseiten innerhalb des Netzwerks (“Run over networks”) mit Ihren Bannern bespielt.

 


Werbemittel

Sie können bei Ihren Display-Kampagnen verschiedene grafische Elemente nutzen und es gibt unterschiedliche Werbeformen. Die wichtigsten haben wir für Sie zusammengefasst:

  • Banner: Bannerwerbung kann in beliebiger Größe und Ausführung statisch, animiert oder interaktiv sein.
  • Pop-Up: Damit sind Werbefenster gemeint, die nach einer bestimmten Handlung der Nutzer “aufpoppen”.
  • Layer-Ad: Im Gegensatz zu Pop-Ups, bei denen sich ein separates Fenster öffnet, legen sich Layer-Ads über die gesamte Webseite und verdecken den Inhalt.
  • Content-Ad: Sie gleichen den Banner-Ads, sind aber im Inhalt der Webseite eingebettet.

Alle diese Werbemittel verlinken, über einen sogenannten Hyperlink, die Webseite des Werbetreibenden. Oft fordern Display Ads mit einem Button zum Klicken auf (Call-to-Action Button). Aus Marketingsicht ist der Call-to-Action Button sehr effizient. Er zieht die Aufmerksamkeit auf sich und führt Interessierte direkt zu Ihrer Webseite oder Ihrem Onlineshop.

Aufbau Ihrer Display Advertising Kampagne


Kampagnen über Direkt-Buchungen bei Medienhäusern oder mit Unterstützung von Agenturen sind selbsterklärend. Bei Netzwerk-Kampagnen gibt es einiges zu beachten. Wir erklären Ihnen die wichtigsten Kampagnen-Einstellungen.
1
Schritt

Zielgruppe wählen

Zielgruppe wählen

Strukturieren Sie Ihre Kundinnen und Kunden zunächst in Gruppen. Teilen Sie sie nach Alter, Geschlecht, Wohnort, Einkommen und Interessen auf. Anschließend können Sie definieren, welche Display-Kampagne bzw. Anzeigengruppe an welche Zielgruppe ausgespielt wird, damit Sie das richtige Publikum erreichen.
2
Schritt

Budget festlegen

Budget festlegen

Normalerweise geben Sie Ihr verfügbares Werbebudget manuell an. Neben der manuellen Eingabe bieten Werbenetzwerke, wie das Google Displaynetzwerk, auch „ Smart Bidding“ an. Sie können z.B. auswählen, dass Sie Ihre Klicks oder Leads maximieren möchten. Die Gebote werden dann automatisch angepasst. Vergessen Sie aber nie, Ihr Budget anzugeben und die automatisierten Preise zu kontrollieren.
3
Schritt

Frequeny Capping einrichten

Frequeny Capping einrichten

Hierbei handelt es sich um die Einstellung, wie oft Ihren potenziellen Kundinnen und Kunden eine Anzeige gezeigt wird. Das ist für Zeitintervalle pro Tag, Woche und Monat möglich. Die Funktion ist nützlich, um Kosten zu sparen und um Ihre Zielgruppe nicht zu “verärgern”.
4
Schritt

Ausrichtungsoptionen nutzen

Ausrichtungsoptionen nutzen

Mit der Ausrichtungsoption bestimmen und bewerben Sie direkt Ihre Zielgruppen. Beachten Sie dabei:
  • Keywords: Sie legen Stichwörter fest, die zu Ihrer Webseite passen
  • Demografische Merkmale: Sie können Ihre Nutzerinnen und Nutzer spezifisch anhand von Merkmalen wie Geschlecht, Alter oder Einkommen bewerben
Mehr Faktoren und detaillierte Informationen zu demografischen Merkmalen finden Sie hier.
5
Schritt

Webseitenkategorien ausschließen

Webseitenkategorien ausschließen

Sie können bestimmte Seitentypen, die Ihnen Werbeflächen anbieten, auch komplett ausschließen. Sie schränken damit Ihre Werbung auf bestimmte Themen und Interessen ein. Beispielsweise lassen sich Bannerwerbungen auf Seiten mit Inhalten zu politischen Konflikten, obszöner Ausdrucksweise oder sexuell anzüglichen Inhalten deaktivieren.
6
Schritt

Retargeting

Retargeting

Retargeting bedeutet, dass Sie gezielt ehemalige oder wiederkehrende Besucherinnen und Besucher Ihrer Webseite ansprechen.  Für Remarketing brauchen Sie unbedingt einen Retargeting-Tag auf Ihrer Webseite. Der Tag macht es möglich, das Verhalten Ihrer Nutzerinnen und Nutzer zu messen. So wissen Sie, wer Ihre Seite wann und wie oft besucht hat. Remarketing ist ein wichtiges Thema im Bereich Display Ads. Weitere Informationen dazu finden Sie unter diesem Link.

Tipp: Display Ads Formate

Verwenden Sie unterschiedliche Formate für Ihre Display-Werbung, das hilft Ihnen, das volle Potenzial der Display Ads auszuschöpfen. Mobilgeräte brauchen spezielle Formate. Analysieren Sie, welche Formate für Sie am besten funktionieren.