Anleitung 3/25
Anleitung 3/25

Der Weg zur eigenen Website

Der Weg zur eigenen Website

Ihre Webseite ist die Basis für alle Ihrer Online-Kanäle. Sie ist Ihre Visitenkarte, Ihr Aushängeschild Ihre zentrale Anlaufstelle und Ihr digitaler Verkaufsort. Mit anderen Worten: Ihre Webseite ist extrem wichtig.


Ziele und Anforderungen

Bevor Sie euphorisch mit Ihrem Webseiten-Projekt starten, haben wir einen guten Tipp für Sie. Beantworten Sie zuerst alle Fragen zu den folgenden sechs Kategorien. Das hilft Ihnen dabei, die Webseite zu erstellen, die Sie brauchen.
1
Schritt

Wettbewerb & Inspiration

Wettbewerb & Inspiration

Es kann nicht schaden etwas Inspiration zu sammeln. Wie präsentieren sich Ihre direkten Mitbewerber? Sehen Sie sich ruhig auch die ganz großen Konzerne und branchenfremden Unternehmen an. Was machen diese besonders gut?
2
Schritt

Ziel der Webseite

Ziel der Webseite

Überlegen Sie sich, was Sie mit Ihrer Webseite erreichen wollen. Möchten Sie Informationen bereitstellen, Produkte verkaufen oder beides? Was sind Ihre Ziele? Welche Aktionen wollen Sie bei Ihren Nutzerinnen und Nutzern auslösen?
3
Schritt

Zielgruppe

Zielgruppe

Wen möchten Sie mit Ihrer Webseite erreichen? Welche Fragen, Probleme oder Bedürfnisse haben Ihre Nutzerinnen und Nutzer? Welche Informationen suchen sie?
4
Schritt

Struktur

Struktur

Welche Seiten brauchen Sie? Nach diesen Seiten richtet sich später die Struktur und Navigation Ihrer Webseite. Näheres dazu finden Sie in unserem Artikel Website designen.
5
Schritt

Inhalte

Inhalte

Überlegen Sie sich für jede Seite folgendes: Welche Botschaften möchte ich vermitteln? Welche Informationen suchen meine Nutzerinnen und Nutzer? Welche Art von Inhalten möchte ich bereitstellen (zum Beispiel Texte, Bildergalerien oder Video-Content)?
6
Schritt

Funktionalitäten

Funktionalitäten

Welche Funktionalitäten benötigen Sie? Brauchen Sie zum Beispiel Kontaktformulare, Bildergalerien oder ein Termin-Buchungstool?

Webseite erstellen

Sie kennen die Ziele, die Sie verfolgen und wissen welche Anforderungen Ihre Webseite erfüllen muss. Dann überlegen Sie sich schon mal eine sinnvolle Webadresse, auch Domainname oder URL genannt.

 

Der Domainname ist wichtig für die Suchmaschinen. Es ist sinnvoll, wenn sich aus Ihrer Webadresse herauslesen lässt, was Sie anbieten (z.B. www.hundefriseur-gruber.at). Verwenden Sie alternativ dazu den eigenen Marken- bzw. Unternehmensnamen. Bei einem lokalen Business nutzen Sie die Endung ".at", für ein international ausgerichtetes Unternehmen eher ".com".

 

Abhängig von Ihren Anforderungen, Erfahrung und Ihrem Budget, gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, wie Sie am besten Ihre eigene Webseite erstellen.

1. Webseite mit einem Webseiten-Baukasten

Dies ist mit Sicherheit die einfachste und schnellste Variante, besonders wenn sie nicht viel Zeit und Geld investieren möchten. Es gibt Baukastensysteme beispielsweise von Wix.com, jimdo.com oder auch von diversen Telekommunikations-Anbietern.

  • Sie brauchen keine Programmierkenntnisse. Je nach Vorbereitung und Größe der Webseite sind Sie in wenigen Stunden fertig mit Ihrer eigenen Webseite. Baukästen bieten Ihnen Webseiten-Templates in verschiedenen Branchen-Layouts. Sie können die Templates an Ihre eigenen Bedürfnisse anpassen und mit Ihren Bildern, Videos und Texten befüllen.
  • Professionelle E-Mail-Adressen, URL, Hosting und Support sind oft Teil des Angebots. Responsives Design, Verschlüsselung, Analytics und SEO sind je nach Anbieter ebenfalls enthalten.
  • Es fallen nur geringe monatliche Kosten mit flexiblen Kündigungsfristen an.
  • Zusatzfeatures wie Webshop, Blog oder Terminbuchungstools können Sie als fertige, sogenannte Plug-Ins erwerben und in die Webseite integrieren.

2. Webseite mit einem Content-Management-System

Haben Sie schon Programmiererfahrungen? Dann können Sie z.B. mit Wordpress Webseiten mit einem einfachen Content-Management-System erstellen.

  • Ein CMS bietet Ihnen höhere Flexibilität bei der Gestaltung der Webseite.
  • Die Webseite ist durch Plug-Ins erweiterbar.
  • Sie müssen sich selbst um Themen wie Hosting, URL oder Data Analytics kümmern. 
  • Supportleistungen sind nicht inbegriffen.

3. Webseite selbst programmieren

Die Webseite selbst zu programmieren, ist die Königsdisziplin unter den Möglichkeiten. Das empfehlen wir Ihnen nur, wenn Sie besondere Anforderungen an Ihre Webseite bzw. Ihren Onlineshop haben. Wenn Sie selbst keine Programmiererfahrung haben, brauchen Sie einen Experten, der die Umsetzung übernimmt. Ihr Vorteil bei dieser Variante ist klar, dass Sie ganz genau das bekommen, was sie sich vorstellen. Allerdings brauchen Sie mehr Zeit und die Kosten sind höher.

Tipp: Baukastensystem für den Start

Sofern Sie keine zu ausgefallenen Anforderungen oder ausgeprägte Programmierkenntnisse haben, empfehlen wir Ihnen die Nutzung eines Webseiten-Baukasten-Anbieters. Sie haben geringere Kosten, weniger Aufwand und Risiko und sind außerdem schneller online präsent.